Von Calderón und Eichendorff zu Bärfuss

1924 wurde «Das grosse Welttheater» von Pedro Calderón de la Barca im Klosterdorf zum ersten Mal in Szene gesetzt. Während es bis 1992 in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff (mit nur geringfügigen Eingriffen in den Text) gespielt wurde, setzt die Welttheatergesellschaft Einsiedeln seit dem Jahr 2000 auf Neuinterpretationen zeitgenössischer Schweizer Autoren.

Nach Thomas Hürlimann (2000 und 2007) und Tim Krohn (2013) hat Lukas Bärfuss, der Autor von Romanen wie «Hundert Tage» oder von Theaterstücken wie «Die sexuellen Neurosen unserer Eltern», für 2020 eine neue Fassung des Welttheaters geschaffen. Zur Aufführung gelangt sie wegen der Corona-Pandemie erst im Jubiläumsjahr 2024.

Eine kurze Geschichte des Einsiedler Welttheaters
 
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